Stellenmarkt der Diakonie Stetten
 

Sie befinden sich hier: Stellenmarkt der Diakonie Stetten > Freiwilliges Soziales Jahr > Meinungen

Gabriele, 20

Mir gefällt, dass ich als Mitarbeiterin, wie alle anderen, also die ausgebildeten behandelt werde, dass ich Mitverantwortung habe, dass Teamgespräche stattfinden und dass ich von den Bewohnern ganz viel zurück bekomme in Form von Erfolgserlebnissen. Schwierig war für mich die Eingewöhnung und die Arbeitszeiten.

TIPP: Man sollte sich auf etwas ganz Neues einlassen, offen sein. Wichtig ist der Beziehungsaufbau zu den Bewohnern und die Nerven zu behalten.

Nina, 18:

Ich fand es klasse, dass ich mich kreativ in die Gruppe mit einbringen konnte (Bad gestalten). Mein Team war nicht so optimal (Getratsche) auch waren wir zu wenig Mitarbeiter, um Aktionen zu planen.

TIPP: Probleme ansprechen!

Pia, 18:

Mir gefällt meine Arbeit gut, die Pflege auf der Gruppe und der damit verbundene Test der eigenen Belastbarkeit. Der Einstieg war schwierig – Vorstellung von Windelwechsel, Naseputzen.

TIPP:  Baut Beziehungen zu den Bewohnern und den Mitarbeitern auf!

Frieder, 19:

Das soziale Jahr ist eine gute Entscheidung und hat mir persönlich sehr viel gebracht. Ich habe mehrere wirklich interessante Leute kennen gelernt (Mitarbeiter und Bewohner) und verstehe mich mit meinen Kollegen super, sie haben mich gut in die Arbeit eingeführt. Schwierigkeiten bereitete mir die Persönlichkeitsstruktur mancher Behinderter, es war nicht einfach, ihre Eigenarten zu erkennen und mich darauf einzulassen.

TIPP: Nehmt die Praktikantentreffen wahr, orientiert Euch an den Erfahrungen der anderen.


Ines, 18:

Mir gefällt gut, dass es Fortbildungen und Seminare im Diakonischen Jahr gibt, dass man Begleitung hat und nicht alleine dasteht, dass es so viele Gleichgesinnte, also Zivis und andere DJs gibt. Meine Gruppe, die Bewohner und das Team fand ich super. Schwierig finde ich, seinen eigenen Weg zu finden und die große Verantwortung, z.B. für unsere Leute alles richtig zu machen und so.

TIPP: Mitnehmen was geht!

Sandra, 19:

Ich finde mein Team, die Bewohner und die Organisation auf der Gruppe gut. Ich darf viel machen – nicht nur "Pampelarbeiten". Schön finde ich auch die privaten Kontakte zu den Mitarbeitern. Ich habe christliches Engagement erlebt in der Offenheit und Zuwendung mir gegenüber.

TIPP: Augen auf!

Cornelia, 19:

In meinem DJ fand ich gut, dass ich Einblick in viele andere Bereiche bekommen habe, dass ich auf der Gruppe selbständig arbeiten durfte und ernstgenommen wurde, ich habe mich nie als Aushilfe gefühlt. Eine Herausforderung war es, meine eigenen Grenzen und Regeln gegenüber den Bewohnern zu finden.

TIPP: Gut überlegen auf was für einer Gruppe man arbeiten möchte (Pflege oder lieber fittere Leute), viel Geduld mitbringen.

Elke, 18:

Mir gefällt gut, dass die Behinderten so emotional und absolut offen für Neues sind (so lange es nicht ihren Rhythmus durcheinander bringt) und dass man eine ganz andere Sichtweise der alltäglichen Dinge bekommt. Gewöhnungsbedürftig empfand  ich die Konfrontation mit den Schwerst- und Mehrfachbehinderten.

TIPP: Immer locker bleiben, alles ist nicht so schlimm, wie's aussieht.